Crown The Lost-Review in streetclip.tv

Punkte: 8/10; Autor: Jürgen Tschamler

Das kleine Ragnarök Label legt mit CROWN THE LOSTs 'Cold Pestilent Hope' seinen dritten Release vor. Wie schon die Vorgänger limitiert auf 500 Kopien, heißt es sich sputen, denn das Album wird wohl weggehen wie geschnitten Brot ... und das hat Gründe.

CROWN THE LOST legen mit ihrem dritten Release zugleich ihren Stärksten vor. Zwar lag die Band in ihren letzten Zügen, nur wusste man das damals noch nicht. So kam es, dass 'Cold Pestilent Hope' 2011 nur als digitaler Download erhältlich war. Dabei wird von dem aus Pittsburgh stammenden Quintett der Mix aus Power und Thrash Metal formvollendet geliefert. Kein Wunder auch, legte man doch mit 'Reverence Dies Within' (2006) und 'Blind Faith Loyalty' (2009) schon zwei heiße Kracher vor, die im Untergrund für Aufsehen sorgten.

Das von Ragnarök veröffentlichte Album enthält mit 'Bound To Watch' einen Bonustrack, der wohl aus dem Jahre 2007 - wie ein Klammervermerk beim Songtitel vermuten lässt - zu stammen scheint. Die ursprünglichen elf Songs sind wuchtig und hart produziert, geben den Songs zudem den nötigen Druck und die erforderliche Wucht. Die Schnittmenge aus Power sowie Thrash Metal ist ausgewogen und wurde mit ansprechenden, aber nicht überstrapazierenden Progressive Einflüssen aufgewertet.

Tracks wie ´Bloodsoaked Serenity´, 'In Defiance Of Sanctity' oder 'Forgotten And Damned' sind kleine Meisterwerke harter Metalkunst. Ebenso wie das granatenmäßige Instrumental 'Solitude And Failure', das deutlich mehr nach Power Metal als Thrash Metal klingt. Einer meiner persönlichen Faves ist 'Eyes Without Sight'- hört euch mal das Monsterriff an!

Interessant ist der Gesang, der über Teile an JAG PANZERs The Tyrant erinnert. Das Kontrastprogramm dazu sind minimalst eingestreute Growls, die das Ganze Gemenge etwas verfremden. Fans von ANACRUSIS, MEGADETH, COMMUNIC sowie TESTAMENT, die sich einen Mix aus eben diesen vier Bands vorstellen können, sollten sich CROWN THE LOST mal vornehmen. Aber auch die eine oder andere Power Metal-Kapelle wie SYRUS oder JAG PANZER hat dezente Spuren hinterlassen.

Die Band hat definitiv einige Alleinstellungsmerkmale mit einem hohen Wiedererkennungswert. Auch wenn das musikalische Kleinod schon fast fünf Jahre alt ist, klingt es in keiner Sekunde altbacken, geschweige denn musikalisch überholt. Im Gegenteil, ein zeitloser Klassiker mit all den leckeren Zutaten, die dem härter gepolten Fan die Ohren durchbläst.

Link: Streetclip.tv

Reviews

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