RAWHEAD – Demonstrations in musikansich.de

RAWHEADs "Demonstrations" in musikansich.de

Rating: 15/20 in musikansich.de;  Autor:   Norberet von Fransecky

Rawhead
Demonstrations

Musikrichtung: Heavy Metal / Hard Rock
VÖ: 2017 (1991-94)
(Ragnarök)
Gesamtspielzeit: 48:17
1990 in Seattle gegründet sind Rawhead von der Grunge-Seuche nicht gänzlich unbeeinflusst geblieben, haben einer ordentlichen Thrash-Kante aber dennoch die Treue gehalten. Demonstrations fasst drei Demos zusammen, die die Band in den Jahren 1991 bis 94 eingespielt haben und die nun von Ragnarök Records in einer limitierten 500er Auflage neu veröffentlicht wurden.
Dabei hat sich das Lünener Label nicht lumpen lassen und Demonstrations ein 16-seitiges Booklet verpasst, das auf stabilem dickem Papier sämtliche Lyrics, Fotos und ein Unmenge an Reproduktionen von Konzertflyern präsentiert. Die Band muss einen Archivar von geradezu preußischem Pflichtbewusstsein haben.
Für Demonstrations hat man die drei Demos durcheinander gewürfelt – vielleicht um einen einheitlicheren Eindruck entstehen zu lassen. Denn wenn man sich die einzelnen Demos je für sich ansieht, ist durchaus eine Entwicklung erkennbar.
Das noch mit Bassist Kurt Moscal eingespielte Something crushes Spine wirkt unklarer, changiert zwischen dem okayen Schrammel Metal Filler „Untitled“ und dem etwas hektischen Metal Gehoppele „Stillborn“. Es ist wohl nicht zufällig vor allem auf den hinteren Startplätzen versteckt worden.
Highlight ist definitiv der 4-Tracker Bones of all Men von 1992, den man bis auf das kraftvoll sägende „Nameless One“ an den Start der Compilation gestellt hat. So geben Rawhead zu Beginn mit den beiden Highlights der CD ihre Visitenkarte ab. „War Machine“ begeistert mit scharfen Thrash-Riffs und wilden instrumentalen Exzessen, die durch die straight nach vorne gehenden Vocals von John Enga zusammengehalten werden. „Staring at the Sun“ ist ein grandios dramatisch inszenierte Nummer, die mit einem packenden Refrain aus dem anderen Material herausgehoben wird.
„The last One” (welch passender Titel) fügt dem Oeuvre der Band 1994 noch einmal drei Stücke hinzu, die hier in einem Paket von einer knappen Viertelstunde dargeboten werden, das reichlich Dampf rausnimmt und zum Ende von „Sleep“(!) beim Hörer dann auch Ermüdungserscheinungen aufkommen lässt. Vielleicht hätte man diese Stücke, die sich mit manchmal stonerartigen Sounds dem Grunge am weitesten angenähert haben, lieber auch etwas über das Album verteilen sollen.
Aber das ist schon wieder Mäkeln auf ziemlich hohem Niveau. Demonstrations ist auf’s Ganze gesehen ein weiterer Beleg für die ungeheure Kreativität, die sich vor 25 Jahren im us-amerikanischen Nordwesten ausgetobbt hat und lohnt sich auch heute noch entdeckt zu werden.
Empfehlung! (15/20)

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