EUDOXIS "The Gathering" in musikansich.de

EUDOXIS "The Gathering" in musikansich.de

Rating: 16/20; Author: Norbert von Fransecky

Eudoxis

The Gathering


Info
Musikrichtung: Thrash / Metal

VÖ: 2018 (1986/91/17)

(Ragnarök)

Gesamtspielzeit: 68:29

Im Wesentlichen ist The Gathering die Wiederveröffentlichung der beiden Veröffentlichungen der 1983 gegründeten kanadischen Thrashband Eudoxis, der 1986er EP Attack from above und dem einzigen Album, das 1991 unter dem Titel Open Fire erschienen ist.

Damit sind Eudoxis zeitlich ein Parallelphänomen zu ihren Landsmännern Annihilator, die in diesen Jahren allerdings wesentlich produktiver waren. Und auch stilistisch schlagen sie häufig in dieselbe Kerbe. Bei der EP ist das noch deutlicher, als auf dem Album. Hier kommen die Jungs auch schneller zum Ende. Auf dem Album geht unter 6 Minuten fast nichts.

Dort wird es dann gelegentlich auch richtig doomig – zum Beispiel wenn sich das ruhig beginnende „Omnipotent Phantasies“ auf sieben Minuten auswalzt, oder wenn „The Gathering“ Sabbath Atmosphären verbreitet. Das lange epische Instrumental „Reflections of a lost Past“ erinnert dann eher an Metallica, als an Annihilator.

2015 wurde aus dem Kreis von Eudoxis-Musikern die Band Screen gegründet. Zwei unveröffentlichte Songs dieser Band komplettieren The Gathering. Hier wird der Thrash-Anteil deutlich zurückgefahren. Dafür werden progressive Elemente betont. „Grip“ orientiert sich bei seinem ruhigen Beginn an Led Zeppelin und entwickelt sich zu einer Nummer zwischen Ozzy und Meallica. „The Clock Reaper“ ist das wohl ambitionierteste Stück des Albums. In doomiger early Sabbath Stimmung arbeitet es mit Hitler- und Trump-Samples und jazzigen Versatzstücken. Eine Band, die Zukunft haben könnte.

Norbert von Fransecky

 

Eudoxis in musikansich.de  

 

EUDOXIS "The Gathering" in Streetclip.de

EUDOXIS "The Gathering" in Streetclip.de

Rating: Klassiker; Author:Michael Haifl

EUDOXIS – The Gathering
Michael Haifl Jun 03, 2018
1991/2018 (Ragnarök Records) – Stil: Thrash Metal

1991 eröffneten EUDOXIS das Feuer. Die ersten Geschosse ´Open Fire´ und ´Tormented We Fall´ hinterließen nichts als Asche und den Hass auf Krieg, die Wut seiner Verlierer, die Ohnmacht der Hinterbliebenen. Allein bei diesen beiden, und der Walze über den bösen Mann im Spiegel ´Progressive Mental Deterioration´, hätten die Kuttenträger im METALLICA- und ANNIHILATOR-Leibchen gleich zu Beginn im Dreieck hüpfen müssen.

Hätten, denn die bereits 1983 in Longueuil, Quebec, gegründeten EUDOXIS waren kanadische Thrash-Pioniere, spielten als erste Thrash-/Speed-Band, noch vor VOIVOD, in der Szene Montreals die Hair-Bands von der Bühne, implodierten jedoch zwei Jahre nach ihrem einzigen Album ´Open Fire´. Dieses und die ´Attack From Above´-Single aus 1986 veröffentlichen ‚Ragnarök Records‘ zur 35-jährige Geburtsstunde von EXODUS unter dem Titel ´The Gathering´. Als Synonym für den Songtitel und seine Vision. Alle für einen, einer für alle, denn ´The Gathering´ ist hier. Zumindest stand diese Hoffnung, ohne Grenzen, ohne Mauern, noch zu Zeiten des Debüts anno 1991. Dennoch standen auch damals schon diejenigen, die Verlierer sein werden, und diejenigen, die gewinnen werden, aus ´Reach The Sun´ fest.

EUDOXIS waren mehr als nur ein weiterer Piranha-Ableger im Teich neben RAZOR und ANVIL. Der Sound ihrer Single erzählt aus den frühen Tagen des Thrash, rau und unnachgiebig, Adrenalin pur in Riff-Attacken. Die letzten beiden Songs dieser Kompilation – ´Grip´ und ´The Clock Keeper´ – berichten andererseits von neuen Taten. Denn unter dem Banner SCREEN sind alte EUDOXIS-Recken seit 2015 wieder aktiv, Sänger Sotiri Papafylis, Bassist Rick „Raz“ Raczko, Gitarrist Mario Vaillancourt und Schlagzeuger J.P. Perrault. Munden diese kleinen Appetithappen eher wie eine Neunziger Abwandlung in epischer Natur, ohne sich stupider, moderner Thrash-Affinität hinzugeben, zeigt natürlich der Rückblick in Form der EUDOXIS-Single den Thrash zu seinen Schöpfungsstunden, das 1991er Werk ´Open Fire´ einen kleinen Underground…

Klassiker

Eudoxis-Review in streetclip.de

 

EUDOXIS "The Gathering" in ROCK HARD-Mag

EUDOXIS "The Gathering" in ROCK HARD-Mag

Rating: 8/10 ; Author: Boris Kaiser

EUDOXIS
The Gathering
Ragnarök

Bereits die 1986er Zwei-Track-12“-Eigenproduktion „Attack From Above“ war eine lohnenswerte Underground-Talentprobe, mit ihrer 1991er Veröffentlichung „Open Fire“, heutzutage sowohl als Vinyl als auch sogar deutlich teurere CD (Wert: ca. 200 Euro) sehr gesucht, konnten die Frankokanadier noch mal einen draufsetzen: EUDOXIS toppen Techno-Thrash-Protagonisten wie Anacrusis, Voivod, Realm oder Toxik zwar nicht, taugen aber allemal perfekt als einsatzbereites Ersatzkraftfutter, wenn einem die „Originale“ zu den Ohren raushängen, haben zudem hier und da ein deutlicheres „Normal-Thrash“-Geschmäckle nicht nur im Riffing, was manchmal an Vio-Lence oder Sacred Reich (`Reach The Sun`) erinnert, und sind auch nicht weit entfernt von europäischen Liebhaberthemen wie Hexenhaus (großartig: „Awakening“ von `91) oder Imperium (völlig unterbewertet: „Too Short A Season“ von `93). Die frische, mit ordentlichem Booklet ausgestattete, auf 500 Exemplare limitierte CD-Compilation „The Gathering“ versammelt nun diese beiden Releases – und gehört damit für Genre-Freaks schon jetzt zu den wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres, woran auch die zwei lediglich halbgaren 2017er Rauswerfer der EUDOXIS-Nachfolger Screen nix ändern, die gut gemeint sind, das Ding am Ende aber `ne Spur unrund machen…
Erhältlich für zwölf Euro (plus zwei Euro Porto) via: Ragnarök Records, c/o Stephan Becker, Kranichweg 2, 44534 Lünen (www.ragnaroek-records.com)

8/10
Boris Kaiser

EUDOXIS "The Gathering" in Powermetal.de

EUDOXIS "The Gathering" in Powermetal.de

Rating: 8/10 ; Autor: Holger Andrae

EUDOXIS - The Gathering
The Gathering

Genre:
Thrash
∅-Note:
8.00
Release:
07.03.2018

Auf die Plätze! Feuer! Thrash!

Erneut hat das feine Label Ragnarök Records einen beinahe vergessenen Thrashbatzen aus der guten alten Zeit aus der Versenkung gezaubert. Dieses Mal handelt es sich um "Open Fire" der kanadischen Band EUDOXIS. Die ursprünglich 1991 erschienene Scheibe, die es nur als Eigenpressung gab, ist damals in den einschlägigen Fanzines gut weggekommen, und wenn mir heute 'Ultimatum/Open Fire' entgegen brettert, steigt mein Adrenalinspiegel auch wieder angenehm an.

Wer bei der Herkunft automatisch an eher progressive Klänge denkt, ist bei EUDOXIS auf dem falschen Dampfer. Vielmehr ballert sich das Quintett recht brachial durch die Botanik und erinnert ein kleines bisschen an eine Mischung aus DARK ANGEL und schnellen SACRED REICH. Neben aller Brutalität, die unter anderem auch durch das rohe Klangbild entsteht, vergessen die Jungs aber nicht, abwechslungsreiche Songs zu schreiben. Schon die Tatsache, dass etliche Songs die Siebenminutengrenze überschreiten, lässt erahnen, dass hier kein stumpfes Thrashgeballer geboten wird. In allen Nummern gibt es zahlreiche Tempowechsel, die den Langzeitspaß möglich machen. Dazu addiert sich der wunderbar bellende Gesang von Sotiri Papafylis, der jedem Freund solcher Musik sicher schnell ein diabolisch-fröhliches Grinsen auf die Mundwinkel zaubern wird. Der damals junge Mann war offenbar ziemlich angepisst als er die Songs einsingen durfte, denn die Aggressionen klingen mehr als echt. Dabei verfügt er aber über eine facettenreiche Stimme, die auch in den wenigen ruhigen Passagen überzeugen kann und die sogar heiser-spitze Schreie gekonnt hin bekommt.

Ein weiterer extrem positiver Aspekt von "The Gathering" ist der im Vordergrund agierende Bass, der tolle Akzente setzen kann. Hierzu höre man nur einmal die fantastische Einleitung des Titelsongs. Ein herrlich sphärisch knarzender Bass blubbert hier warm in der Magengegend herum bevor die beiden Axtschwinger mit ihren Keulen dazwischen fahren. Im Hintergrund zieht das Schlagzeug langsam das Tempo an, bis dann plötzlich der fünfte Gang eingelegt wird und die Post abgeht. So geht ein spannungsgeladener Songaufbau! Die clever eingefügten Gangshouts machen diese Nummer sogar zu einem echten Ohrwurm. Toll! Die klug eingesetzten Tasteninstrumente geben der furiosen Abfahrt 'Reach The Sun' eine angenehme Tiefe und das abschließende Instrumental 'Reflections Of A Lost Past' ist trotz einer Spielzeit von über acht Minuten extrem kurzweilig. Ein größeres Kompliment kann von einem Musikfan, der sehr auf Gesang fixiert ist, nicht kommen.

Nun folgen noch die beiden extrem rasanten Nummern der 86er "Attack From Above"-Maxi, die wesentlich ungestümer aus den Boxen ballern. Wer sich den guten alten Metalzeitgeist auch noch mal optisch reinziehen möchte, dem sei ein Anschauen des grandiosen Videoclips zur zweiten Nummer wärmstens empfohlen. Mehr Metal geht kaum. Die letzten beiden Tracks auf dieser Zusammenstellung sind dann aus aktuellen Tagen. Zu hören ist die Band SCREEN, in der einige ehemalige EUDOXIS-Mitglieder spielen. Geboten wird allerdings melancholischer Alternativ-Rock, der ganz cool klingt. Leider ist die Klangqualität besonders in den verzerrten Momenten nicht besonders gut. Von daher fällt es mir schwer, diese Nummern zu bewerten. Außerdem fällt es mir schwer, nach der vorherigen Thrashattacke auf einmal komplett andere Musik zu verdauen. Als Informationsbonus sind die beiden Songs sicherlich nett.

Wie gewohnt, ist die Aufmachung dieser limitierten CD erstklassig und so sollten die 12 Euro (plus Porto) zügig hier hin gesendet werden.

Note:
8.00
Redakteur:
Holger Andrae

Eudoxis-review in Powermetal.de

 

EUDOXIS "The Gathering" in LEGACY Mag & Darkscene.at

EUDOXIS "The Gathering" in LEGACY Mag & Darkscene.at

Rating: 8/10 & 11/15; Autor: Alex Fähnrich

Eudoxis - The Gathering (CD)
Label: Ragnarök Records
VÖ: 2018
Alex Fähnrich
8.0 / 10.0

Was hat der Becker denn da wieder ausgegraben?! Es gibt wohl kaum jemanden, der sich im Thrash Metal Underground so gut auskennt wie der Chef von Ragnarök Records. Mit "The Gathering" präsentiert uns Ragnarök eine weitere hochinteressante Kompilation, diesmal aus Kanada. Eudoxis aus Montreal gründeten sich bereits 1984. Im Gegensatz zu ihren Landsleuten von Voivod brachten Eudoxis zu jener Zeit jedoch nur zu eine einzige Veröffentlichung in Form der "Attack From Above"-Single zustande. Die beiden Tracks sind auf "The Gathering" vertreten, neben dem erst 1991 erschienenen ersten und einzigen Longplayer "Open Fire" und zwei brandneuen Songs von Screen, der neuen Band von Sänger Sotiri Papafylis, Drummer Mario Vaillancourt, Gitarrist J.P. Perrault und Bassist Rick Raczko.

Dementsprechend wird hier eine Zeitspanne von über 30 Jahren abgedeckt, so dass die Entwicklung der Musik sehr spannend zu beobachten ist. Während die beiden Single-Tracks allein durch die Achtziger-Produktion noch sehr roh und ungeschliffen daher kommen, ist das Material von "Open Fire" sehr viel ausgereifter und verdient das Prädikat Power Thrash with class. Die beiden Screen-Stücke hingegen sind eine gänzlich andere Kiste und gehen eher in Richtung Soundgarden. Jede Epoche hat also ihren eigenen Reiz, wobei "Open Fire" natürlich den Löwenanteil dieser Zusammenstellung ausmacht und unterm Strich auch am meisten zu gefallen weiß. Wer also gerne in weitgehend unerforschte Gebiete irgendwo zwischen Thrash und Power Metal vordringt und diese speziellen franko-kanadische Vibes, wie sie auch Voivod, Annihilator oder Heaven`s Cry versprühen, zu schätzen weiß, sollte schnellstens € 12 plus € 2 für Porto an Stephan Becker und Ragnarök Records überweisen. Details findet man auf seiner Homepage www.ragnaroek-records.com.

 

Eudoxis-review in Darkscene.at

Reviews

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    Genre:
    Thrash
    ∅-Note:
    8.00
    Release:
    07.03.2018

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    Label: Ragnarök Records
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    8.0 / 10.0

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    Musikrichtung: Thrash / Metal

    VÖ: 2018 (1986/91/17)

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