Potential Threat`s "Threat To Society" in LEGACY Magazine

Potential Threat`s "Threat To Society" in LEGACY Magazine

Rating: 13/15 ; Autor: Alex Fähnrich (for LEGACY Magazine)
Rating: 9/10 ; Autor: Alex Fähnrich (for Darkscene.at)

POTENTIAL THREAT SF "Threat To Society"
(Ragnarök Records)
Genre: Bay Area Thrash
Eingeweihte wissen bereits seit Längerem, was für ein Brett mit der dritten POTENTIAL THREAT SF auf uns zukommt. Schön, dass sich Ragnarök endlich der Veröffentlichung von „Threat To Society“ angenommen hat. Das Warten hat sich definitiv gelohnt, denn nach zwei bockstarken Alben könnte den Bay Area-Thrasher nun endlich der Durchbruch gelingen. Dazu müsste eigentlich nur ca. 1 % aller Metallica-Fans den Kopf aus dem Arsch ziehen und begreifen, dass ihre alten Heroen niemals wieder an deren goldene Frühphase anknüpfen werden (können). Dagegen klingen POTENTIAL THREAT SF anno 2019 so roh und unverbraucht wie Metallica 1985. Selbstredend werden Meisterwerke wie „Ride The Lightning“ und „Master Of Puppets“ auf ewig unerreicht bleiben, aber „Threat To Society“ wohnt ein ähnlicher Spirit inne und der Gesang von Kenny Noble (Voc & Git), insbesondere seine Phrasierung, erinnert einfach fatal an den jungen James Hetfield. Die zehn Songs (plus Intro) können und wollen ihre Herkunft zu keinem Zeitpunkt verhehlen und punkten mit Bay Area-Trademarks wie griffigen Thrash Riffs und unmittelbar mitsingbaren Gangshouts in den Refrains. Die Band ist so tight wie eine Mauserosette, nicht umsonst spielen Kenny und sein Bruder Mike (Drums) schon seit Mitte der Achtziger zusammen. Von dem Rest der Band ist zumindest Damien Sisson (Bass) ein guter Bekannter, zupft er seit nunmehr einer Dekade doch auch die vier Saiten bei Death Angel. Da jene sich jedoch immer weiter von ihren Wurzeln entfernen, sind POTENTIAL THREAT SF neben Testament und Exodus eine der wenigen Bands, die die alte Bay Area-Fahne hochhalten. Hört euch einfach mal ‚Raise Your Fist‘ an und fallt bei dem doppelstimmigen „Master Of Puppets“-Gedächtnissolo auf die Knie. Von da unten könnt ihr dann gleich € 12 plus € 2 für Porto an Ragnarök Records überweisen. Alles Weitere steht auf der Homepage www.ragnaroek-records.com.

 Original-Link zur Rezension im Darkscene

This website uses cookies to ensure the best user experience. For more information visit our Privacy Policy.